Klaus Thiele Bestattungsinstitut

Bestattungszeremonien

Rituale geben Halt

Die Zeremonie der Abschiednahme und der Bestattung wird von vielen Ritualen begleitet, die sich nach der jeweiligen Religion bzw. Weltanschauung richten. Zum Angebot vom Bestattungsinstitut Klaus Thiele gehört die wunschgemäße Durchführung konfessioneller und weltlicher Trauerfeiern.

Einen kleinen Überblick zu den unterschiedlichen Abläufen der Bestattung finden Sie hier:

Die evangelische Abschiedszeremonie

 

Für die evangelische Kirche bedeutet die Bestattung eine gottesdienstliche Handlung. Der Verstorbene wird mit Gebet und Segen der Gnade Gottes anbefohlen. Den Hinterbliebenen werden über das Evangelium das Leben und der Tod nahe gebracht. Das Hauptaugenmerk der kirchlichen Bestattung gilt dem Verstorbenen und den Trauernden. Die evangelische Kirche akzeptiert alle Bestattungsarten: Erd-, Feuer- und Seebestattungen sind aus kirchlicher Sicht gleichgestellt. Die Gemeinschaft der Kirche gilt über den Tod hinaus.

 

Ein besonderes Ritual innerhalb der evangelischen Trauerkultur ist der Gemeindegottesdienst nach einer Beisetzung. Hierin werden die Verstorben namentlich gewürdigt und durch die Gemeinde in Gottes Hand befohlen.

 

Die römisch-katholische Abschiedszeremonie

 

Der Charakter der römisch-katholischen Trauerfeier ist stark rituell geprägt. Zur Liturgie gehören Gebete, der Wortgottesdienst, eine Lesung, die Ansprache, Fürbitten, die Grabsegnung und ein abschließendes Segenswort. Nach dem Glauben der katholischen Kirche befinden sich die Seelen Verstorbener, die vor Gottes Gericht bestanden haben, vor ihrer Aufnahme in den Himmel an einem Ort der Reinigung. Angehörige können durch Messopfer und Gebete dazu beitragen, diese Zeit zu verkürzen.

Vor der Beisetzung wird in der Regel eine vollständige Messe gefeiert. Die Trauergemeinde geht anschließend gemeinsam auf den Friedhof zum Grab.

 

Das 30-tägige Seelenamt oder Sechswochen-Seelenamt ist ein besonders wichtiger Tag für Katholiken. Hier finden sich nochmals alle Trauernden in der Kirche zusammen und feiern eine gemeinsame Eucharistiefeier zum Gedenken an den Verstorbenen.

Die weltliche Abschiedszeremonie

Wer sich keiner Religionsgemeinschaft zugehörig fühlt oder aus der Kirche ausgetreten ist, kann seine letzte Reise nach der weltlichen Anschauung antreten. Die Trauerfeier und die Zeremonie des Abschieds verzichten in der Regel auf religiöse Rituale und werden frei und individuell gestaltet, wobei auch hier Wert auf einen feierlichen Rahmen gelegt wird. Für die Trauerrede steht ein/e weltliche/r Redner/in zur Verfügung. In vielen Fällen übernimmt diese Aufgabe ein Angehöriger aus dem Familien- oder Freundeskreis.

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