Klaus Thiele Bestattungsinstitut

Bestattungsformen

Traditionelle und moderne Bestattungsformen

Erd- oder Feuerbestattung? Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten hierzu keine Verfügung hinterlassen hat, obliegt es den nächsten Angehörigen, über die Durchführung der letzten Reise zu verfügen und diese in die Wege zu leiten.

Im Rahmen der Feuerbestattung ist es möglich, sich für eine Sonderform zu entscheiden. Nachfolgend finden Sie einen Überblick zu den verschiedenen Beerdigungs- und Beisetzungsformen. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten und dem Angebot der Grabstätten auf den Friedhöfen in Bad Lippspringe und der Region Paderborn.

Für die Trauerbewältigung ist die Wahl der Bestattungsart sowie die Entscheidung für ein bestimmtes Grab von großer Bedeutung, da die Grabstätte ein konkreter Ort ist, an dem Trauernde Raum für ihre Gefühle und die Erinnerung finden.

Die Erdbestattung auf dem Friedhof ist die traditionelle Bestattungsform. Die Trauergemeinde geleitet den Verstorbenen im Sarg zu seiner letzten Ruhestätte. Dort wird der Sarg abgesenkt und der Geistliche oder der Redner spricht noch einige Worte zu den Trauernden. Für die Trauerbewältigung ist dies ein wichtiges Ritual, das hilft, die neue Situation anzunehmen. Das Wahlgrab kann zu Lebzeiten ausgesucht oder im Trauerfall von den Angehörigen bestimmt werden. Das Reihengrab wird der Reihe nach vom Friedhofsamt vergeben. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist nur bei einem Wahlgrab möglich. Es kann außerdem als Familiengrabstätte genutzt werden. Auf einigen Friedhöfen können Sargbestattungen auch anonym stattfinden.

Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene mit dem Sarg eingeäschert. Am Ende der Trauerfeier verbleibt der Sarg in der Kapelle oder in der Trauerhalle oder er wird zum Fahrzeug getragen. Dann wird der Sarg mit dem Verstorbenen zur Einäscherung in ein Krematorium überführt.
Zur Beisetzung der Urne kommen die Angehörigen nach einigen Tagen noch einmal zusammen. Alternativ kann die Abschiedsfeier nicht am Sarg, sondern erst zur Urnenbeisetzung durchgeführt werden. Dabei wird die Urne in der Trauerhalle aufgebahrt und mit der Trauergemeinde zur letzten Ruhestätte geleitet.

Zur Verfügung stehen hier, wie bei der Erdbestattung, ebenfalls das Reihen- und das Wahlgrab sowie anonyme Grabstellen oder halbanonyme Grabstätten.

Bei einer Seebestattung wird eine wasserlösliche Urne im offenen Meer beigesetzt. Für die Hinterbliebenen ist die Zeremonie nach Seemannsbrauch tröstlich, insbesondere dann, wenn eine besondere Verbindung des Verstorbenen zum Meer bestanden hat. Wir vermitteln Seebestattungen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Reedereien. Auch eine Trauerfeier an Bord ist möglich. Die Angehörigen erhalten eine Seekarte mit den Koordinaten der Beisetzung.

Die Bestattung in der freien Natur hat für viele Angehörige einen besonders tröstlichen Charakter. Die Baumbestattung ist eine Sonderform der Feuerbestattung. In Bad Lippspringe können Urnen am Fuße eines Baumes in Reihenordnung beigesetzt werden. In Paderborn gibt es außerdem einen Friedhof, zu dessen Angebot die Baumbestattung zählt.

Auch im sogenannten FriedWald® (Borchen-Nonnenbusch) oder RuheForst® (Bad Driburg-Neuenheerse) werden Urnen im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Der natürliche Waldcharakter muss erhalten bleiben. Auch hier entfällt eine Grabpflege. Es ist möglich, ein Namensschild des Verstorbenen am jeweiligen Baum anzubringen.

Eine weitere Form der Naturbestattung ist die Almwiesenbestattung. Hierbei wird entweder die Urne in einer Wiese beigesetzt oder aber die Asche frei auf der Almwiese verstreut. Da in Deutschland Bestattungspflicht besteht, kann dieser Weg z. B. in den Schweizer Alpen veranlasst werden. Möglich sind außerdem Bergbach-, Fluss- und Ballonbestattungen. Die entsprechende Durchführung kann in der Schweiz oder in den Niederlanden stattfinden. Gerne informieren wir Sie über die Besonderheiten.

www.friedwald.de

www.ruheforst.de

www.naturbestattungen.de

Die anonyme Bestattung ist eine pflegefreie Form der Beisetzung. Eine weitläufige Rasenfläche nimmt die Urne oder den Sarg des Verstorbenen auf. Der Grabplatz wird nicht gekennzeichnet, nur die Friedhofsverwaltung kennt die genaue Stelle. Die Trauerverarbeitung kann erschwert werden, da den Angehörigen ein räumlicher Bezugspunkt fehlt. Daher ist es sinnvoll, mit allen Familienmitgliedern über diese Problematik zu sprechen. Es gibt Alternativen. Eine pflegefreie Grabstelle muss nicht anonym sein.

Auf einigen Friedhöfen gibt es Kolumbarien – eine Bestattungstradition, die bereits in den antiken Kulturen ihren Ursprung hat. Dabei handelt es sich um mehrere Urnenkammern, die übereinander angebracht sind.

Im Rahmen der Diamantbestattung wird ein minimaler Teil der Kremationsasche zu einem Diamanten verarbeitet. Dieser kann als Schmuckstück fungieren, z. B. als Kettenanhänger.

www.algordanza.de

Wir beraten Sie zu allen Bestattungsarten in einem persönlichen Gespräch und informieren Sie darüber hinaus über Grabpflegemöglichkeiten und Angebote der Grabgestaltung.

Start typing and press Enter to search